Demokratietag an der BNS1:
„It’s great to be alive“
„It’s great to be alive“
Diese Botschaft ist Bernard Zimmerman bei unserem Demokratietag im Bruchsaler Kino besonders wichtig. Er weiß aus eigener Familiengeschichte, dass das Leben – und das Überleben – keine Selbstverständlichkeit ist.
Sein Vater Herman musste als Jude vor den Nazis fliehen und suchte Schutz in den USA – er überlebte so den Holocaust. Für rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden bedeutete die Herrschaft der Nazis hingegen der Tod.
Am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, hat Bernard Zimmerman an diese bewegende Familiengeschichte erinnert. „Wir haben die Verantwortung, das, was geschehen ist, lebendig zu halten“, so der Appell von Zimmerman.


Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen – und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir in der Gegenwart unsere Demokratie schützen können: Mit diesem Ziel haben die Eingangsklassen von Technischem Gymnasium, zweijährigem Berufskolleg und zweijähriger Berufsfachschule einen Tag im Bruchsaler Kino verbracht – auf Zimmermans Zeitzeugenvortrag der 2. Generation folgte eine Vorführung des Films „NAPOLA“, der die Geschichte von zwei Jugendlichen in einem nationalsozialistischen Elite-Internat erzählt – ein Film über die Verführbarkeit durch Propaganda.



Revue passieren lassen konnten wir Film und Vortrag in den Räumen der Handelslehranstalt ganz in der Nähe des Bruchsaler Kinos. Für diese Unterstützung danken wir herzlich! Gemeinsam mit den GGK-Fachlehrerinnen und -Fachlehrern sowie unserem Schulsozialarbeiter Peter Göllinger sind unsere Klassen dort der Frage nachgegangen: Welche Lehren aus Nazi-Herrschaft und Holocaust können wir im Jahr 2026 ziehen?
So unterschiedlich die Antworten auf diese Frage auch sein mögen, so klar wurde dabei auch: Erinnerung an die Vergangenheit und Engagement in der Gegenwart gehört immer zusammen.





