Studienfahrt 2022 – Oberstufenschüler (12/1 und 12/2) des TG Bruchsal entdecken das Ruhrgebiet

Studienfahrt 2022 – Oberstufenschüler (12/1 und 12/2) des TG Bruchsal entdecken das Ruhrgebiet

Es ist war nicht Barcelona, Rom oder London – es war das westfälische Ruhrgebiet. Mit etwas Skepsis ging es für 40 Schüler/innen und drei Lehrkräfte am Montagmorgen, den 18.07.22, in Richtung Dortmund.  Erster Zwischenstopp: Tagebau Hambach. Hier bot sich den Schüler/-innen eine gigantische Tagebaugrube, die die Dimensionen der Kohlegewinnung aufzeigte. Nach Ankunft in der Jugendherberge „Adolph Kolping“ nahmen die Schüler/innen an einer Stadtrundfahrt teil und bekamen einen ersten interessanten Eindruck über die Vielfältigkeit des Ruhrgebiets – vom Hochofenwerk Phoenix-West, über den Signal-Iduna-Park (ehem. Westfalenstadion) bis zur Technischen Universität mit ihren zahlreichen Fakultäten mit überwiegend technologischen Schwerpunkten.

An den folgenden Tagen besuchten die Schüler/innen unter anderem Deutschlands größte Arbeitsausstellung – das Museum DASA beinhaltet viele interaktive Stationen zu Themen wie z.B. künstliche Intelligenz, Robotik, Nachhaltigkeit und neue Arbeitswelten.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen. Im Rahmen einer Führung durch einen ehemaligen Kokerei-Mitarbeiter erfuhren die Schüler/innen, wie bis 1993 die Kohle aus der Zeche bei über 1000 Grad Celsius zu Koks veredelt wurde.  Die Besichtigung der einst größten Zentralkokerei Europas ermöglichte den Schülern auch einen Blick auf ehemalige Kohlelager, Kohletürme und Schornsteine.

Beeindruckend war der Gasometer Oberhausen, er bot den Schüler/innen ein unvergleichliches Raumerlebnis mit seiner Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Mit preisgekrönten Fotografien und Videos machten die Aussteller die Klimageschichte und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt deutlich. Unvergesslich bleibt in diesem Zusammenhang die Erdkugel im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers.

Für Abwechslung und jede Menge Spaß sorgte mit Achterbahnfahrten und spektakulären Artistenshows das „Phantasialand“ Brühl.

Zum Abschluss durften sich die Schüler/innen im Anschauungsbergwerk Bochum ausprobieren und die neuesten Maschinen im Bergbau kennenlernen. Auch das dazugehörige Bergbaumuseum verschaffte einen tiefen Einblick in die Geschichte des Kohleabbaus.

Nach dieser sehr abwechslungsreichen Woche kamen die Schüler/innen und Lehrerinnen erschöpft, aber mit vielen interessanten und schönen Erlebnisse wieder in Bruchsal an.

(Julia Jung und Anna Steitz, BNS 1)

Fit für die Welt von morgen – Neo Academy zu Besuch am Technischen Gymnasium

Fit für die Welt von morgen – Neo Academy zu Besuch am Technischen Gymnasium

Anfang Juli durften die Schüler/innen der Klasse 12/1 des Technischen Gymnasiums in Bruchsal an einem zweitägigen Workshop der NEO Academy von Next Entrepreneurs teilnehmen. Roger Zimmermann, Geschäftsführer der Neo Academy, zeigte den Schüler/innen die Herausforderungen der künftigen digitalen Arbeitswelt: Die heutige Schülergeneration wird sich mehr denn je übergreifend in neue Aufgaben und komplexe Situationen hineindenken und entsprechende Lösungsstrategien entwickeln müssen. Zu den geforderten Future Skills gehören unter anderem Kreativität, Teamfähigkeit, Innovationskultur, Flexibilität, Empathie, Agilität, Problemlösekompetenz und Konfliktfähigkeit.

In verschiedenen Teams erarbeiteten die Jugendlichen Problemlösungen zum Thema „Unterrichtsgestaltung bei einem Lockdown“, dabei bekamen sie bewährte Methoden aus der Start-up-Welt zur Verfügung gestellt. Heiko Haller unterstützte die Teams mit der von ihm entwickelten Software für visuelles Wissensmanagement „Infinity Maps“ und gab wertvolle Tipps zur Entwicklung von Lösungsstrategien. Mit viel Spaß und hochmotiviert erstellten die Schüler/innen Videos zu ihren Ergebnissen. 

Im Rahmen des Workshops stellten Pia Mogge und Robin Köhnlein, Studierende des KIT, ihr Forschungsprojekt vor: In einem Team von etwa 50 Studierenden (mue-Zero e.V.) entwickeln sie Hyperloop-Prototypen und arbeiten weltweit vernetzt daran, die Transportrevolution voranzutreiben. Mit viel Begeisterung für ihr Projekt inspirierten sie die Schüler/innen, Lösungen für die Welt von morgen zu entwickeln. Beispielhaft zeigten sie, dass wir eine Lernkultur benötigen, die lebenslanges Lernen fördert und Technologie, Teamfähigkeit und persönliche Entwicklung unterstützt. 

Das Resümee der Klasse und ihrer Lehrerin Frau Jung war nach diesen zwei Tagen durchweg positiv; die Neo Academy hat den Schüler/innen mit viel Engagement einen Perspektivenwechsel und künftige Handlungsoptionen aufgezeigt, ganz nach ihrem Motto: 

„Die Zukunft wird von denjenigen geformt, die mutig sind, Neues zu lernen, Altes zu hinterfragen und Unbekanntes zu erforschen.“

Julia Jung (BNS 1)

Studienfahrt der TG 12/3 vom 18. – 22.07.2022 nach Bremen

Studienfahrt der TG 12/3 vom 18. – 22.07.2022 nach Bremen

Nach einigen Wochen der Vorfreude war es endlich so weit: Voller Erwartungen und Neugierde trafen wir uns am Montag, den 18.07.2022 um 8:50 Uhr am Bruchsaler Bahnhof, um mit unserer Chemielehrerin Frau Hübner und unserem Wirtschaftslehrer Herr Melcher unsere gut siebenstündige Reise in die Freie Hansestadt Bremen anzutreten. Wir erreichten am späten Nachmittag wohlbehalten das a&o Hostel Bremen Hauptbahnhof. Unsere Zimmer heizten sich  bei Außentemperaturen bis zu 39°C schnell auf. Dennoch waren wir mit dem Hostel zufrieden, da es sehr zentral liegt, die Anbindung an den ÖPNV sehr gut ist und das freie WLAN gut funktionierte. Den ersten Abend hatten wir zur freien Verfügung. Auf der Suche nach Restaurants konnten wir bereits erste Eindrücke von Bremen sammeln.

Am zweiten Tag machten wir uns nach dem Frühstück auf dem Weg zum Marktplatz. Dort wurden wir am Bremer Roland um 10 Uhr von unseren beiden freundlichen Gästeführern zum Stadtrundgang empfangen. In zwei Gruppen erkundeten wir die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie etwa die Statue der Bremer Stadtmusikanten, das Rathaus, den Dom St. Petri und das Schnoor-Viertel, ehe wir dem Glockenspiel in der Böttcherstraße lauschten. Danach stand eine digitale Stadtrallye auf dem Plan: Während wir die Stadt in kleinen Gruppen selbständig erkundeten, staunten wir erneut über spannende Fakten rund um die Stadt Bremen. Am späten Nachmittag trafen wir uns zur Besprechung des nächsten Tages in der Lobby. Anschließend durften wir den Abend dieses erlebnisreichen Tages wieder frei gestalten. Während ein Teil der Klasse viel Spaß im Lasertag hatte, genoss der andere Teil den Sonnenuntergang am Ufer der Weserpromenade.

Der dritte Tag war besonderer Attraktionen gewidmet. Nach dem Frühstück begaben wir uns auf den Weg zum Science Center „Universum“. Während unseres dreistündigen Aufenthalts durften wir hier anhand von über 300 Exponaten vielfältige naturwissenschaftliche Phänomene experimentell erleben. Es bot sich zudem die Gelegenheit, auf einem 27 Meter hohen Turm eine weite Aussicht über die Stadt Bremen zu genießen. Nachmittags besuchten wir die Ausstellung „The Mystery of Banksy – A genius Mind“, welche zahlreiche Kunstwerke des anonymen, international bekannten Street-Art-Künstlers Banksy zeigte. Hier bestaunten wir viele Graffitis, Fotografien, Skulpturen und Drucke, die sich kritisch mit dem Kapitalismus und dem britischen Establishment auseinandersetzen. Zudem sahen wir uns eine interessante Dokumentation über Banksys beispiellose Künstlerkarriere an. Auf dem Rückweg zum Hostel machte uns die Hitze von über 37°C zu schaffen. Dennoch waren wir fit genug, um unseren Abend frei zu gestalten. Besonders beliebt war hierbei der Besuch eines Sushi-Restaurants.

Mit dem Donnerstag begann für uns ein eher entspannter Tag: Nach dem Frühstück brachen wir zum Klimahaus Bremerhaven auf. Diese Wissens- und Erlebniswelt bot uns während unseres zweieinhalbstündigen Aufenthaltes viele spannende Einblicke und Informationen rund um die Themen Klima, Klimawandel und Wetter. Neben interaktiven Exponaten erwarteten uns zahlreiche Aufzeichnungen, in denen Menschen rund um die Welt berichten, inwiefern das Klima ihren Alltag beeinflusst. Insbesondere versetzte uns die erlebnisreiche Ausstellung „Die Reise“ ins Staunen. Sie führte uns durch fünf Kontinente und neun Ortschaften entlang des Längengrades 8°34′ Ost, auf dem sich auch Bremerhaven befindet. Auf den verschiedenen Reisestationen konnten wir vielfältige Klimazonen durchlaufen und das Lebensgefühl in den nachgebildeten Landschaften nachempfinden. So ließen wir uns etwa von der schneebedeckten Antarktis bei -6°C und den Großaquarien Samoas faszinieren. Nachmittags rundeten wir unseren Aufenthalt in Bremerhaven nach Belieben ab. Ein Teil der Klasse vergnügte sich am Nordseeufer, sichtete Krabben und speiste im Pfannkuchenschiff. Eine weitere Gruppe genoss Crêpes mit verschiedensten Füllungen, während sie sich der ruhigen Atmosphäre des Willy-Brandt-Platzes und dem dortigen Ausblick auf die Schiffe, das Meer und die Möwen erfreute.

Freitags nahmen wir unser letztes Frühstück zu uns, ehe wir die Heimreise mit vielen unvergesslich schönen Erinnerungen antraten.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Hübner und Herrn Melcher und allen, die zum Gelingen dieser erlebnisreichen Studienfahrt beigetragen haben.

(Felicia Hauck, TG 12/3)

Abiball unter Normalbedingungen an der BNS1

Abiball unter Normalbedingungen an der BNS1

Wie fast überall im öffentlichen Leben ist auch an den Schulen wieder Normalität eingekehrt. Die Abiturfeier am 8. Juli an der Balthasar-Neumann-Schule 1 in Bruchsal war die erste „normale“ seit drei Jahren. Die letzte Abiturfeier musste aufgrund der Teilnehmerzahlbegrenzung tatsächlich dreimal hintereinander stattfinden, ein Durchgang für jedes Profil. Der Jahrgang, der jetzt sein Abi in Empfang nehmen durfte, war derjenige, der am meisten unter den Corona-Bedingungen gelitten hat: Von den sechs Schulhalbjahren im Technischen Gymnasium fanden nur zwei unter „Normalbedingungen“ statt.

Dieses Jahr haben insgesamt 59 Schülerinnen und Schüler das Abitur bestanden, das beste Abitur mit einem Schnitt von 1,3 hat Fynn Dossinger erreicht, gefolgt von Leon Stier, Lukas Riescher, Florian Hertel (jeweils 1,4) und Nancy Zimmermann, Nico Schneider und Aaron Schupp (jeweils 1,5). Diese sechs machten weitgehend auch die zahlreichen  Preise unter sich aus. Zur Übergabe des Preises der SAP war ein ehemaliger Schüler angereist – eine Tradition, die diese Jahr wieder aufgenommen wurde.

Nach Reden von Abteilungsleiter Jürgen Karcher und Schulleiter Frank Heusch sprachen noch die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Frau Annika Oellermann und zuletzt die Scheffel-Preisträgerin Lucy Zimmermann über die „Macht der Sprache“ – eine rhetorisch versierte und nachdenklich machende Rede, die ein kleines Highlight setzte.

Zahlreiche musikalische Beiträge sorgten für Abwechslung. Jana Stromberger und Anh Mai Jessica Nguyen (TG 13/3) gaben eine emotionale Version von „Wie schön du bist“ (Sarah Connor) zum Besten,  Laurin Sigmund und Lennis Weidmann (TG 11/3) steuerten gleich drei Songs bei: „Ein Kompliment“ (Sportfreunde Stiller), einen Boogie-Woogie und  „Für immer ab jetzt“ (Johannes Oerding). Ein Video von der einzigen „Ausfahrt“ des Jahrgangs in der 11. Klasse ins österreichische Werfenweng zum Skifahren – nur zwei Monate vor dem ersten Corona-Lockdown –durfte nicht fehlen. Als sich dann zum Schluss die Schülerinnen und Schüler vor den goldglitzernden „Abi 22“-Buchstaben aufstellen und die verzückten Eltern ihre Smartphones zückten – da kam doch ein bisschen Glamour auf.

Verabschiedung Berufsschule und Einjährige Berufsfachschule

Verabschiedung Berufsschule und Einjährige Berufsfachschule

Am 18. Juli 2022 haben wir die Absolventinnen und Absolventen der Berufsschule sowie der Einjährigen Berufsfachschule feierlich verabschiedet.
Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern, dass sie ab heute jeden Tag dem Erreichen Ihrer Ziele einen Schritt näherkommen. Mit dem Bestehen der Prüfungen haben Sie bereits bewiesen, dass Sie kluge und fleißige Menschen sind.
Für Ihren weiteren Lebens- und Berufsweg viel Glück und Erfolg!

Berufsschule

Am 18 Juli 2022 wurden die Auszubildende der nachfolgenden Abteilungen nach erfolgreicher Berufsschulabschlussprüfung entlassen.

Abteilung Elektro- und Informationstechnik

Insgesamt haben von 10 Auszubildende die vorgezogene Berufsschulabschlussprüfung bestanden.

Preisträger:

  • Allen Of – Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
  • Ludwig Rebmann – Elektroniker für Automatisierungstechnik
  • Manuel Schmidt – Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
  • Tim Ungelenk – Elektroniker für Automatisierungstechnik

Lob:

  • Lukas Goppelsröder – Elektroniker für Automatisierungstechnik

Abteilung Installations- und Metallbautechnik

Insgesamt haben 9 Auszubildender die vorgezogene Berufsschulabschlussprüfung bestanden. Die Abschlüsse gliedern sich auf in die Berufe „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ sowie „Metallbauer – Konstruktionstechnik“.

Preis:

  • Leon Brecht – Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Tim Heger – Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Maximilian Kindsvater – Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Philipp Reineck – Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Lob:

  • Benjamin Doll – Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Abteilung Farbtechnik

Insgesamt haben 11 Fahrzeuglackierer und 7 Maler/Lackierer die Berufsschulabschlussprüfung bestanden.

Lob:

  • Dionysos Papadopoulos – Maler und Lackierer

Abteilung Holztechnik

Insgesamt haben 14 Tischler die Berufsschulabschlussprüfung bestanden.

Preisträger:

  • Natascha Patricia Götz – Tischler
  • Claudia Jung – Tischler

Lob:

  • Hendrik Lichtner – Tischler
  • Adrian Walther – Tischler

 

Zusatzprogramm Fachhochschulreife:

Insgesamt haben 5 Absolventinnen und Absolventen (darunter 2 von der Käthe Kollwitz Schule) während ihrer Berufsausbildung das Zusatzprogramm der Fachhochschulreife besucht und die Fachhochschulreife bestanden. Dies waren:

  • Hartmann, Philipp Fachinformatiker – Systemintegration
  • Nowak, Andrej Kaufmann für Spedition und Lagerdienstleistungen
  • Olejnikov, Constantin Kaufmann für Büromanagement

Schnitt insgesamt 2,2

4 weitere Schülerinnen und Schüler erhalten das FHSR-Zeugnis nach erfolgreichem Abschluss der 3 ½ jährigen Ausbildung im Dezember 2022.

Die Schulleitung wünscht allen Absolventen einen guten Start ins Berufsleben und viel Erfolg für Ihren beruflichen Werdegang.

Nachfolgende Bilder zeigen die Absolventinnen und Absolventen mit Preisträger und Klassenlehrer.

Einjährige Berufsfachschule

Am 18 Juli 2022 wurden die Berufsfachschüler der nachfolgenden Abteilungen für Ihre Prüfungsleistung von der Schulleitung geehrt und in die fortführende „Duale Ausbildung“ entlassen.

Abteilung Elektro- und Informationstechnik

Insgesamt haben 21 Auszubildende die Prüfung bestanden.

Preisträger:

  • Max Eckhardt
  • Paul Fabienke

Lob:

  • Arthur Konradi
  • Sergej Kuzmin

Innungspreis:

  • Paul Fabienke

Abteilung Installations- und Metallbautechnik

Im Berufsfeld Metalltechnik haben 21 Auszubildende im Schwerpunkt Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und 10 Auszubildende im Schwerpunkt Feinwerk- und Metallbautechnik bestanden.

Preisträger:

  • Abdurrahim Meral – Feinwerk- und Metallbautechnik
  • Ciara-Joy Stebis – Feinwerk- und Metallbautechnik
  • Justin Vogel – Feinwerk- und Metallbautechnik
  • Chou Glasauer – Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Lob:

  • Julian Evers – Feinwerk- und Metallbautechnik
  • Katharina Schneider – Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Innungspreis  Feinwerk- und Metallbautechnik

  • Abdurrahim Meral – Feinwerk- und Metallbautechnik
  • Ciara-Joy Stebis – Feinwerk- und Metallbautechnik
  • Justin Vogel – Feinwerk- und Metallbautechnik
  • Chou Glasauer – Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Abteilung Holztechnik

Insgesamt haben 14 Auszubildende die Prüfung bestanden.

Preisträger:

  • Moritz Bell – Tischler
  • Moses Efinger – Tischler
  • Nils Funk – Tischler
  • Florian Wolf – Tischler

Lob:

  • Maximilian Braun – Tischler
  • Till Hartnagel – Tischler
  • Eric Liewke – Tischler
  • Christoph Schulz – Tischler

Abteilung Farbtechnik

Insgesamt haben 5 Auszubildende die Prüfung bestanden.

Preisträger:

  • Nico Ludwig – Maler und Lackierer

Die Schulleitung wünscht allen Absolventinnen und Absolventen für die  fortführende „Duale Ausbildung“ viel Erfolg !!!

 

Nachfolgende Bilder zeigen Prüfungsstücke aus den verschiedenen Abteilungen

Verabschiedung Berufskolleg und Zweijährige Berufsfachschule

Verabschiedung Berufskolleg und Zweijährige Berufsfachschule

Mit dem Abschluss endet eure Schulzeit und zugleich unsere gemeinsame Zeit. Jeder von euch wird seinen Weg gehen. Einige von euch fangen bald Ihre Berufsausbildung an. Andere gehen vielleicht ins Ausland. Wieder andere nehmen sich erst einmal eine Auszeit. Ein paar wissen noch nicht, was sie machen wollen. Eines aber ist Fakt: Euch stehen viele Möglichkeiten offen. Ihr werdet Entscheidungen treffen müssen und vielleicht wird sich die eine oder andere Entscheidung als falsch herausstellen. Aber ihr habet die Chance, eure Wünsche und Träume zu verwirklichen. Wir wünschen euch allen, dass euch das gelingt. In diesem Sinne alles Gute für eure Zukunft!

Am 13 Juli 2022 wurden die Absolventen der oben genannten Schularten zum ersten Mal gemeinsam verabschiedet.

 

Berufskolleg Informations- und Kommunikationstechnik

Insgesamt haben 11 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfung zur Fachhochschulreife bestanden.

Lob: Fabian Eckert

Zweijährige Berufsfachschule Elektrotechnik

Insgesamt haben 12 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfung zur Fachschulreife mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik bestanden.

Zweijährige Berufsfachschule Metalltechnik

Insgesamt haben 10 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfung zur Fachschulreife mit dem Schwerpunkt Metalltechnik bestanden.

 

Die Schulleitung wünscht allen Absolventinnen und Absolventen einen guten Start ins Berufsleben und viel Erfolg für Ihren beruflichen Werdegang.

Nachfolgende Bilder zeigen die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Lehrkräften.

SMV sammelt Spenden für notleidende Kinder aus der Ukraine

SMV sammelt Spenden für notleidende Kinder aus der Ukraine

Die SMV der Balthasar-Neumann-Schule 1 in Bruchsal hat insgesamt 600,00 Euro Spendengelder für notleidende ukrainische Kinder gesammelt. Unterstützt wurden sie dabei von den VerbindungslehrerInnen Andreas Eckert und Arabel Uhland.  In der Woche vom 28. bis 31. März hatten sich die fleißigen Sammler der SMV einen Stand im Eingangsbereich aufgestellt, wo auch Schautafeln mit  einer eindrucksvollen Fotocollage von den Kriegsfolgen zu sehen war. Doch dabei beließen sie es nicht – so wurden die Schüler und Schülerinnen von fleißigen Mitgliedern der SMV zum Spenden animiert, da wurde sich auch an der Kasse der Cafeteria positioniert und um Spenden gebeten. Schließlich gingen zwei  Mitglieder der SMV auch in der großen Pause durch die Klassenzimmer und sprachen die Schüler direkt an, was sich als erfolgreiche Strategie erwies.

Das Geld kommt ausschließlich notleidenden Kindern im Kriegsgebiet in der Ukraine zugute, die Opfer dieses Krieges sind.   Die Spende der SMV wurde an die RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“, die seit 1996 tätig ist, überwiesen. Alle gesammelten Gelder gehen ohne einen Cent Abzug direkt an die Helfer der Partnerorganisationen, wie z.B. SOS-Kinderdörfer weltweit, Malteser Hilfsdienst e.V., Deutscher Caritasverband e.V./Caritas international, Deutsches Komitee für UNICEF e.V.

Die SMV der BNS 1 bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern. Unsere Gedanken sind mit den  notleidenden Menschen in der Ukraine. Wir hoffen auf ein baldiges Kriegsende, denn Friede zwischen den Völkern wird das einzige sein, das die Menschheit weiter voranbringt und langfristig überleben lässt. Wir hoffen, die Spende kann ein bisschen die Not der vielen ukrainischen Kinder lindern.

An der Balthasar-Neumann-Schule wurden Autos zerstört!

An der Balthasar-Neumann-Schule wurden Autos zerstört!

Was in der Realität immer noch eine Straftat ist, trotz der dringend notwendigen Verkehrswende, das ist in der Kunst möglich! In der nicht-öffentlichen Inszenierung von Hermann Hesses „Steppenwolf“ des Karlsruher Ensembles „TheatermobileSpiele“ am 5. April 2022 an der Balthasar-Neumann-Schule, zerstörte der Protagonist zusammen mit seinem Jugendfreund zahlreiche Autos. In der Inszenierung geschah dies in Form eines Videospiels, trotzdem bleibt die Frage: Was soll das? Hier müssen wir etwas ausholen.

Harry Haller, der Protagonist von Hermann Hesses „Steppenwolf“ leidet unter einer gespaltenen Persönlichkeit: einerseits ist er Mensch und will Teil der bürgerlichen Gesellschaft sein, andererseits spürt er in sich etwas, das gegen die bürgerlichen Werte und Regeln rebelliert. Dieses Etwas nennt er „Steppenwolf“. So ist er beispielsweise zu einem Essen bei einem alten Freund eingeladen, den er seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Als er ein kitschiges Goethe-Bild erblickt und der Freund seine pazifistischen Ansichten abwertet, da meldet sich sein „innerer“ Steppenwolf. Von diesem „angestachelt“ beschimpft und beleidigt er den Freund und verlässt fluchtartig das Haus. Nun melden sich wieder seine bürgerlichen Anteile: Haller ist verzweifelt aufgrund seines erneuten Scheiterns innerhalb der bürgerlichen Sphäre und möchte sich umbringen, findet dann aber unerwartet Hilfe von einer Escort-Dame namens Hermine, die ihn instinktiv versteht und weiß, wie sie mit ihm umzugehen hat. Diese führt ihn zusammen mit weiteren Personen in die Welt der Jazz-Clubs ein, lehrt ihn das Tanzen und seine Geliebte Maria, eine Freundin und Kollegin Hermines, lässt ihn die sexuelle Hingabe spüren. Damit lässt Haller Seiten seiner Persönlichkeit zu, die er unter einer elitär-bürgerlichen Fassade versteckt hat. Hesses Antwort auf diese duale Persönlichkeitsspaltungs seines Protagonisten Haller ist ein souverän-spielerischer Umgang mit seinen verschiedenen Persönlichkeitsfacetten; das Leben soll als Spiel begriffen werden, dabei ist es wichtig, immer mit Humor durch die Welt zu gehen. Dieser Lernprozess ist wird dann das Hauptthema des Romans, der seinen  Abschluss (und Höhepunkt) in Hallers Besuch des „Magischen Theaters“ findet. Hier kann er – enthemmt durch bewusstseinserweiternde Substanzen – einen Schritt weitergehen und eine Entdeckungsreise in sein eigenes Ich unternehmen. Dabei kommen auch widersprüchliche und verdrängte Persönlichkeitsfacetten zum Vorschein. Der offen pazifisch eingestellte Haller findet beispielsweise Spaß daran, zusammen mit seinem Jugendfreund Gustav – eigentlich Theologieprofessor! – Autos zu zerstören und ihre Insassen zu töten.

Das Ensemble von „Theater im Klassenzimmer“ bietet besondere Theatererlebnisse, da man als Zuschauer nicht „out of classroom“ in ein Theatergebäude geht und dort die ganze notwendige Technik verbaut ist… Nein, um 8:00 Uhr, knapp zwei Stunden vor Beginn der Aufführung, kam ein kleiner Transporter mit den Bühnenaufbauten und Requisiten an die Schule und ca. 10 Schülerinnen und Schüler halfen unter Anleitung des Schauspielers und der Theaterpädagogin beim Aufbau mit: schon vor der Aufführung sehr lehrreich und für ein Technisches Gymnasium sehr passend! Auch sonst war es ein ganz besonderes Theaterstück, da nur ein Schauspieler (Julian W. Koenig) sämtliche Rollen – Frauen wie Männer – spielte. Unterstützt von Videoprojektionen spielte dieser quasi mit sich selbst. Dies findet seine Rechtfertigung darin, dass die meisten der anderen Personen auch als Persönlichkeitsabspaltung Hallers begriffen werden können.

Die Aufführung war überraschend kurzweilig und hielt sich doch an den so charakteristischen Aufbau des Romans, der in meinen Augen einige Längen und Redundanzen enthält. Das Skript, das auf Anfrage zugeschickt wird und vorbereitend im Unterricht eingesetzt werden kann, besteht ausschließlich aus Originalzitaten aus dem „Steppenwolf“. Der Schauspieler und die Theaterpädagogin waren in der anschließenden Diskussion sehr um die Rückbindung des Stückes an die Vorlage bemüht. So kann die Aufführung guten Gewissens auch skeptischen Deutschlehrerinnen und –lehrern empfohlen werden, die befürchten, dass künstlerische Umsetzungen von Pflichtlektüren von der eigentlichen literarischen Vorlage nur ablenken und deswegen vor allem kurz vor Klassenarbeiten und Prüfungen abzulehnen sind – das Gegenteil ist hier der Fall.

Für die meisten Schülerinnen und Schüler aus der  1. und 2. Jahrgangsstufe des Technischen Gymnasiums war dies die erste kulturelle Schulveranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie.

(Bernd Grün, BNS1)

Seminarkurse besuchen Experimenta

Seminarkurse besuchen Experimenta

Die Seminarkurse des TG Bruchsal besuchen die experimenta Heilbronn – den größten Science Center Deutschlands

Sage es mir, und ich werde es vergessen.
Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten.
Lass es mich tun, und ich werde es können.

Diese Weisheit von Konfuzius war nie aktueller als in der heutigen schnelllebigen digitalen Arbeitswelt. Getreu dem Motto aus dem 4. Jahrhundert vor Chr. besuchten am 01.04.2022 die Schüler/innen der Seminarkurse des TG gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Jung, Frau Hess, Herrn Hoffmann und Herrn Ritter die experimenta in Heilbronn. In ihren Seminarkursen beschäftigen sich die Schüler/innen seit Beginn des Schuljahres u.a. mit folgenden spannenden und hochaktuellen Themen: Energieversorgung der Zukunft, Künstliche Intelligenz, Digitale Arbeitswelten, Mobilität und Klimawandel.

Die experimenta als erlebnisorientierte Bildungseinrichtung versucht mit interdisziplinären Angeboten und einer spezifischen handlungsorientierten Didaktik diese Themen aufzugreifen und die Besucher für Wissenschaft und Technik zu begeistern.

Ein besonderes Erlebnis für alle Lernenden war die Vorführung im Science Dome „Wir sind Sterne“; hier wurden den Schüler/innen die Geheimnisse der kosmischen Chemie und deren explosiver Ursprung erläutert. 

Anschließend entdeckten die Schüler/innen die Ausstellung auf eigene Faust; rund 275 Mitmachstationen in der Ausstellung und eine Sonderausstellung luden getreu dem Motto „Erleben schafft Wissen“ zum Experimentieren ein. Mit vielen neuen und interessanten Eindrücken ging es dann am späten Nachmittag zurück nach Bruchsal. 

(Julia Jung, StR‘in)

Sto-Stiftung 2022 – Ich bin ein Gewinner!

Sto-Stiftung 2022 – Ich bin ein Gewinner!

Beim Bestenwettbewerb der Sto-Stiftung 2022 war ich einer der Gewinner.

Mein Name ist Dionysos Papadopoulus und ich bin 21 Jahre, komme aus Bruchsal und bin Azubi im 3. Jahr im Beruf des  Maler und Lackierers. Diesen Sommer 2022 schließe ich die 3-jährige Ausbildung ab. Zuerst die Berufsschulabschlussprüfung im Mai an der
Balthasar-Neumann-Schule 1, in Bruchsal, und danach die Gesellenprüfung im Juli/August über die Innung der Handwerkskammer Karlsruhe.

Mit meinem guten Zeugnis im zweiten Ausbildungsjahr, für das ich ein Lob der Schule bekam, nahm ich an der Auslosung teil und wurde von der Sto-Stiftung mit diesem tollen Preis überrascht. Ich bekam eine mega coole Werkzeugkiste der Profi-Marke Storch und ein super schnelles Tablett, das ich für die Prüfungsvorbereitung nehmen werde.

Vor diesen Prüfungen habe ich keine großen Bedenken, denn ich fühle mich seit Beginn der Ausbildung sowohl in der Berufsschule, als auch in meinem Betrieb ziemlich gut auf die Anforderungen der Ausbildung vorbereitet. Meine Klassenlehrerin und Theorielehrerin Frau Obermeier macht nicht nur einen kurzweiligen und gut vorbereiteten Unterricht, sondern schafft auch eine kollegiale Atmosphäre in der Klasse, in der man ernst genommen wird und sich jederzeit angenommen fühlt. Herr Gerweck, mein Werkstattlehrer macht einen sehr praxisnahen Unterricht, jeweils garniert mit ein wenig künstlerischem Anspruch, das macht viel Spaß beim Abarbeiten der Projekte.

Mein Weg zum Handwerk führte um fünf Ecken.

Auch ich dachte, dass ich erstmal höhere Schulabschlüsse sammeln sollte, um einen komfortablen Berufsstart zu erhalten. Nach der Werkrealschule habe ich auf einer sozialwissenschaftlichen Berufsfachschule den Realschulabschluss erworben. Danach startete ich einen Versuch an einem  sozialwissenschaftlichen Beruflichen Gymnasium, den ich nach 6 Monaten abbrach.

Erst jetzt setzte ich mich mit dem Angebot einer dualen Berufsausbildung auseinander.

Handwerk hat goldenen Boden, das weiß ich jetzt, nachdem ich diesen Schritt gemacht habe. Ich bereue nichts und bin abends stolz und zufrieden, wenn ich mein Tageswerk auf der Baustelle nochmals überdenke. Der Weg in das Handwerk, statt in eine hoch theoretischen akademischen Laufbahn, war genau das richtige für mich.

Mein dualer Betrieb „Schneider&Lehmann“ ist ein eher kleiner Ausbildungsbetrieb mit insgesamt 3 Mitarbeitern und 2 Azubis. Entsprechend habe ich unterschiedliche Arbeitseinsätze und werde überall gebraucht. Wir sind eher im Innenausbau und im Neubaubereich Wohnungsbau tätig.

Und gerade der Innenausbau ist auch mein großes Interessensgebiet, denn in diesem Bereich kann ich mir den Schwerpunkt meiner weiteren Berufstätigkeit vorstellen.

Da meine zweite Leidenschaft neben dem Handwerk auch das Musik machen, das Aufnehmen und Abmischen von Musik ist, tüftle ich in meinem Proberaum, einem Gewölbekeller, stets nach dem Optimum an Akustik. Da ich der Musikrichtung Heavy Metall verfallen bin und seit Jahren Schlagzeug spiele, ist Schallschutz natürlich ein Thema für mich. Und in diesem Tätigkeitsfeld Innenausbau mit Schwerpunkt Akustik kann ich mir bestens vorstellen, als selbstständiger Handwerker tätig zu werden.

Mit meinen erlernten handwerklichen Fähigkeiten werde ich von meinem Freundeskreis gern als Bau-Fachmann zu Rate gezogen, was meinem Selbstwertgefühl gut tut.

Und in dem griechischen Restaurant meines Vaters kann ich mich im Thema Innendekoration und Renovierung stets mit eigenen Ideen austoben.

Mein Berufsleben ist erfüllt und abwechslungsreich und oft mit Kundenkontakt. Auch die frische Luft auf der Baustelle ist nach meinem Geschmack.
Ich kann jedem jungen Menschen, ob weiblich oder männlich nur empfehlen, sich mit den Möglichkeiten einer handwerklichen Ausbildung und den sich bietenden Karrieremöglichkeiten inklusive Selbstständigkeit zu befassen.

Dieser Weg war genau das Richtige für mich und kann es auch für Dich sein!

(Om)