Job-Shadowing in Lissabon über Erasmus+

Die Englischlehrerinnen Kathrin Hüther und Elke Gebhard sowie die Techniklehrer Jan Eißner und Albert Wüst besuchten im Rahmen des Erasmus+-Projektes das Instituto de Educação Técnica kurz INETE (https://www.inete.pt/), eine berufliche Schule in Lissabon.

Dort konnten sie eine Woche lang im Englischunterricht und im technischen Fachunterricht hospitieren und mit den dortigen Kolleginnen/en Erfahrungen austauschen.
Das portugiesische Schulsystem unterscheidet sich insbesondere bei der Berufsausbildung stark vom deutschen. So gibt es dort keinen dualen Ausbildungspartner aus Handwerk oder Industrie. Die Berufswelt lernen die Schülerinnen und Schüler dort lediglich in kurzen Praktikumsphasen kennen. Um so mehr ist die Schule dort gefordert Projektbezüge selbst herzustellen, Teamaktivitäten zu fördern und vor allem die Lernautonomie zu stärken. Dabei spielen dort neben dem persönlichen Kontakt im Unterricht die Kommunikationsmöglichkeiten des Smartphones und des Internets eine wichtige Rolle.

Beim Erfahrungsaustausch konnten unsere Lehrkräfte eine Reihe von Anregungen bekommen. Im Rahmen eines Lernprojektes „Work in Europe", bei dem sich Schüler aus ganz Europa über ihre Arbeit- und Lebensperspektiven via Internet austauschen, wurde eine dieser Ideen im Englischunterricht an der BNS1 bereits im Rahmen einer Videokonferenz umgesetzt.

INETE hat seinerseits einen regen Austausch mit anderen europäischen Schulen in verschiedenen Erasmus+ Projekten, die die dortige Erasmus-Beauftragte Cristina Basilio vorstellte. Und so konnten unsere Lehrkräfte weitere Projektideen entwickeln. Zum einen wurde über einen Austausch von Schülerinnen und Schülern der Augenoptik gesprochen.

Zum anderen wurde ein E-twinning-Projekt zu nationaler und kultureller Identität und Lebenswirklichkeit von Jugendlichen initiiert, an welchem sich zwei Klassen der BNS1 und Zwei Klassen des INETE beteiligen.

Alles in allem hat der Besuch das interkulturelle Verständnis der Lehrerinnen und Lehrer gestärkt. Dieses an unsere Schülerinnen und Schüler weiterzugeben wird für eine gemeinsame europäische Zukunft wichtig sein.

Gebhard / Wüst (18.11.19)

Auslandspraktikum – Vier Wochen in Irland

Eine Schülerin der BNS1 erzählt über ihre Erfahrungen während des Auslandspraktikums, angeboten von der Organisation „Go for Europe" und von Erasmus+ unterstützt.

Lesen Sie hier.

Antrag zum Erasmus+ Projekt mit 96 von 100 Punkten bewertet

Die Bewilligung für unser im Februar 2018 beantragtes Erasmus+-Projekt durch den PAD (Pädagogischer Austauschdienst) liegt vor. Dabei erhielten wir eine sehr gute Beurteilung durch die externen Gutachter: 96 von 100 Punkten wurden uns für die Konzeption des Projektes vergeben.
Im Fokus des zweijährigen Projektes stehen die Digitalisierung und die prinzipielle Weiterentwicklung des Unterrichts in der Berufsschule, zum Beispiel durch die angestrebte Kooperation zwischen Englischlehrern und technischen Lehrern.
Für dieses Vorhaben werden wir 7 Lehrkräfte in 4 verschiedene europäische Länder schicken, um neue Impulse für den Unterricht in den besagten Bereichen zu erlangen. Es handelt sich bei den Maßnahmen um eine Kombination aus strukturierten Fortbildungskursen und einer einwöchigen Hospitation an einer portugiesischen Schule in Lissabon.
Wir sind gespannt auf die Erfahrungen und Erkenntnisse, die unsere Lehrkräfte von ihren Maßnahmen zurückbringen, und erwarten durch die anschließende Multiplikation der Ergebnisse im Kollegium eine breite Wirkung für unsere Schule.

K. Hüther / E. Gebhard  06/2018

 

 

Projektvorstellung „Weiterentwicklung des Berufsschulunterrichts an der BNS1 mit Erasmus+“

Mit dem Erasmus+-Programm der Europäischen Union sollen Projekte im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung im europäischen Kontext gefördert werden. Die Englisch-Lehrerinnen Kathrin Hüther und Elke Gebhard haben für die BNS1 ein mehrjähriges Projekt für die Weiterentwicklung des Unterrichts in der Berufsschule auf die Beine gestellt, das verschiedene Bausteine von Einzelfortbildungen bis zur Hospitation an einer französischen Schule beinhaltet. Insgesamt geht es uns darum, gemäß unserem Leitbild den Unterricht den modernen Entwicklungen anzupassen und aktuelle Lernmethoden zu integrieren. Das Projekt soll am Ende eine Schülerpartnerschaft ins Leben rufen.
Bereits 2017 ist es den beiden Projektleiterinnen gelungen, Fördermittel der EU für das Pilotprojekt innerhalb der Englischfachschaft im Schuljahr 2016-17 zu erlangen. Mit einer für unseren Bedarf sehr passgenauen Fortbildungsmaßnahme in Schottland für Englischlehrkräfte an beruflichen Schulen, an der aus der Fachschaft Englisch die beiden Projektteilnehmerinnen teilnahmen, konnten wir neben der Schulung der Fremdsprachenkenntnisse viele neue Methoden für den Fremdsprachenunterricht kennenlernen. Bei dieser Fortbildung waren die beiden Teilnehmerinnen insbesondere von dem Einsatz verschiedener e-Tools begeistert. Sie beschäftigten sich daneben mit effektiver Kommunikation, kontextuellem Spracherwerb und Differenzierung, was gerade im Berufsschulunterricht aufgrund von stark heterogener Klassen von großer Bedeutung ist. Auch der Ideenaustausch mit anderen Teilnehmern der Fortbildung war sehr bereichernd. Im Anschluss konnten Frau Hüther und Frau Gebhard in einem Workshop viele neue Impulse an ihre Englischkolleginnen und -kollegen der BNS 1 weitergeben und die Schülerinnen und Schüler durch die Umsetzung der Methoden im Unterricht motivieren.
Das Schuljahr 2017-18 ist als Planungsjahr für die Ausweitung des Projekts vorgesehen - die Antragstellung für das nächste Schuljahr ist im Februar 2018 erfolgt. Momentan findet eine Zusammenarbeit mit Lehrern aus der Englischfachschaft und der Metall- und Elektroabteilung statt. Der Fokus liegt nun auf der immer mehr voranschreitenden Digitalisierung des Unterrichts. Bezüglich dieses Bedarfs sind verschiedene Fortbildungen für die involvierten Lehrkräfte, unter anderem zum Einsatz von Tablets und interaktiven Whiteboards im Unterricht und die Hospitation mehrerer Lehrkräfte der BNS1 an einer französischen Schule geplant. Durch diese Maßnahmen können wir die Schüler auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes optimal vorbereiten.
Kathrin Hüther & Elke Gebhard, 01.03.2018

 

Stand: 26.11.2019

 

7 Gründe zum Besuch unserer Zweijährigen Berufsfachschule - mehr als nur ein Mittlerer Bildungsabschluss

 

 

 

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