Verpackungsdesign für Curaprox

Ganz besondere Zahnbürsten brauchen ganz besondere Verpackungen – Zahnbürsten der Marke Curaprox, die von der schweizerischen Firma Curaden hergestellt und die u.a. bei dm vertrieben werden, sind von höchster Qualität und besonders schonend für den Zahnschmelz, so wurden etwa statt 600 bis 800 Borsten hier ultraweiche 5460 Borsten eingearbeitet. Und solch edle Borsten brauchen natürlich eine besondere Verpackung, um sich von der „Einheitszahnbürste" abzuheben. Und so war es eine besondere Herausforderung für die 12. Klasse des Technischen Gymnasiums Bruchsal (Profil Gestaltungs- und Medientechnik) der Balthasar-Neumann-Schule 1, ein angemessenes Verpackungsdesign zu entwerfen. Curaprox hat den Auftrag an die 12. Klasse erteilt die Verpackung für eine limitierte Edition des CS 5460 ultra soft Duo-Packs zu kreieren. Unter Anleitung von Kolja Messer, Lehrer für Gestaltungs- und Medientechnik, haben alle Schülerinnen und Schüler Entwürfe gestaltet und beschrieben. Die Ergebnisse zählen als Projektarbeit ins Abitur und zugleich wurde zugesichert, dass der von Curaden ausgewählte Entwurf auch umgesetzt wird. Und so war Annika Weiß, Marketing Manager bei Curaden Germany (Stutensee), am 17. Juni an der Schule, hat die drei besten Entwürfe vorgestellt und die Auswahlkriterien ausführlich begründet. Sie stellte sich auch den Fragen der künftigen „Gestaltungs- und Medientechniker" und gab wertvolle Einblicke in den beruflichen Alltag im Marketing. Das Curaprox Team vertraute von vorneherein darauf, dass unter den Entwürfen der Schülerinnen und Schüler geeignetes Material dabei sein werde. Und so ist auch eine künftige Zusammenarbeit zwischen Curaden Germany und dem Technischen Gymnasium Bruchsal wahrscheinlich.

Der Entwurf von Pascal Willy wurde ausgewählt und geht jetzt – unter Nennung seines Namens – in Serie (Auflage 20.000!). Auch die anderen gingen nicht leer aus: Annika Weiß verteilte an alle Schülerinnen und Schüler „Dankeschön"-Tüten, gefüllt mit zahlreichen Produkten von Curaprox. Doch mehr als der materielle Wert dieser Tüten war der immaterielle Gewinn: Die Klasse hatte die Gelegenheit, mit der Marketing-Abteilung eines weltweit agierenden Unternehmens zusammenzuarbeiten und deren Arbeitsweise kennenzulernen. Zudem waren alle hochmotiviert: Arbeitete man diesmal eben nicht nur für eine gute Note, sondern man trat mit den MitschülerInnen in einen Wettstreit: Schließlich sollte der eigenen Entwurf in Serie gehen. Sollte Pascal Willy nach dem Abitur sich beruflich in Richtung „Gestaltung und Medientechnik" orientieren, so kann er seiner Bewerbungsmappe eine Zahnbürste beilegen. Und was für eine Zahnbürste. Und was für ein Verpackungsdesign.

(Bernd Grün, BNS1 Bruchsal)

Eine veränderte Version dieses Artikels erschien in der Bruchsaler Rundschau vom 14. Juli 2020

Stand: 17.09.2020

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