Professionelles Bewerbungstraining an der BNS 1 in der Zweijährigen Berufsfachschule

Die Schülerinnen und Schüler der heutigen Zeit hören es immer wieder:
-    Bewirb dich so früh wie möglich!
-    Deine schriftliche Bewerbung muss absolut überzeugend sein!
-    Beim Vorstellungsgespräch musst du unbedingt Kompetenz ausstrahlen!

Der Deutschunterricht hilft den Lernenden dahingehend, dass sie einen fehlerfreien Lebenslauf und einige Richtlinien für das Anschreiben erarbeiten. Die größte Schwierigkeit der Schüler ist aber viel umfassender: Es ist die Angst vor dem kompletten Ablauf des sich Bewerbens. Wie funktioniert so eine online-Bewerbung? Wie genau strahlt man beim Vorstellungsgespräch Kompetenz aus?
Den zweijährigen Berufsfachschulen Metallbau und Elektrotechnik (2BFE1 und 2BFM1) der Balthasar-Neumann-Schule 1 wurde es im Rahmen des PSK-Unterrichts (Persönliche-Soziale-Kompetenzentwicklung) daher ermöglicht, aus erster Hand zu erfahren, was zukünftige Chefs von ihnen erwarten. Frau Birgit Alt, die Ausbildungsleiterin des Personaldienstleisters „select“, besuchte die Schüler in Bruchsal und berichtete von ihrem Alltag, nämlich Bewerbungen durchsehen und Einstellungsgespräche führen. Sie nahm sich für jede einzelne Schülerin und für jeden einzelnen Schüler Zeit und gab jedem individuelle Tipps für dessen persönliches Auftreten.
Die ersten 30 Sekunden eines Aufeinandertreffens entscheiden über Sympathie oder Antipathie, also sind der erste Eindruck und somit auch der Händedruck von besonderer Bedeutung. Mit jedem Einzelnen übte Frau Alt die Begrüßung, die Mimik und die Körperhaltung, denn Statistiken belegen, dass diese Aspekte in Kombination mit der Kleidung 55% der Kennlernphase ausmachen. Der Inhalt des Gesagten hingegen fällt beispielsweise lediglich mit 7% ins Gewicht.
Die Schüler lernten sich selbst auf ganz neue Weise kennen und waren überrascht, wie anstrengend angemessenes Sitzen dauerhaft sein kann. Auch wenn die Lehrkräfte ihnen fast täglich predigen, wie wichtig ein angemessenes Auftreten ist, hat die Wirkung einer außenstehenden Personalerin auf die Jugendlichen eine nachdrücklichere Wirkung erzielt und bei einigen hat sich das erste Mal Verständnis dafür gezeigt, wie man sich gegenüber Respektspersonen verhält.

Ein ähnliches Erwachen erlebten die Lernenden im Hinblick auf Orthographie. Deutschlehrer erklären immer wieder, wie wichtig korrekte Rechtschreibung ist, aber als Frau Alt bestätigt hat, dass Bewerbungen mit mehr als zwei Fehlern nicht weiter berücksichtigt werden, wurden einigen doch die Augen geöffnet.
In den 90 Minuten lernten die Berufsfachschüler darüber hinaus einige Grundlagen zu Onlinebewerbungen und wie man mit schwierigen Fragen beim Einstellungsgespräch umgeht. Besonders nachhaltig wirkten Fragen wie: „Was ist für dich Kritik?“ oder „Wenn du mit einem Menschen deiner Wahl, egal noch lebend oder bereits verstorben, essen gehen dürftest, wer wäre es und warum?“

Als abschließenden Appell nahmen die Jugendlichen vor allem zwei Hinweise besonders ernst.
1. Sei während eines Bewerbungsverfahrens niemals unvorbereitet und
2. Spiele niemals eine Rolle, denn Authentizität ist immer am überzeugendsten.
Arabel Uhland   (Nov. 2018)

 

Die BNS1 hinter den Kulissen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe

Die zweijährigen Berufsfachschüler (Schwerpunkte Elektrotechnik und Metallbau) der Balthasar-Neumann-Schule 1 in Bruchsal durften am 09.05.2018 hinter die Kulissen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe blicken. Auf dem Firmengelände im Karlsruher Rheinhafen wurden die Klassen in Kleingruppen aufgeteilt und durch die Werkstätten und Fertigungshallen geführt. Erfahrene Gesellen und junge Meister zeigten den Schülern neben der Waschstraße für Straßenbahnen unter anderem den Bereich, in dem die Bahnen erneuert und im Hinblick auf die Brandschutzvorschriften für die neue Karlsruher Kombilösung modernisiert werden. Den Schülern wurde von der Reparatur und Innenreinigung über die Zusammensetzung und Elektronik bis hin zur Notbremsfunktion alles erklärt. In einer anschließenden Gesprächsrunde mit dem Ausbildungsleiter der VBK, Herrn Muck, erfuhr die Generation der zukünftigen Lehrlinge, welche Regeln das Arbeitsleben für sie bereithalten wird, aber auch welche Entfaltungsmöglichkeiten und Berufschancen auf sie warten. Neben überraschenden Erkenntnissen, dass beispielsweise Lehrkräfte nicht lügen, wenn sie behaupten, dass Unpünktlichkeit zu Abmahnungen bzw. dem Verlust der Ausbildungsstelle führen kann und dass das Tragen von Jogginghosen keine angemessene Berufs- geschweige denn Sicherheitsbekleidung ist, wurden die aufgebrachten Gemüter dadurch besänftigt, dass den angehenden Auszubildenden viel Verantwortung zugetraut wird und dass der Gedanke an eine jahrelange Berufstätigkeit gar nicht so trist sein muss, wie manche Schüler es zuvor noch vermuteten, wenn das Arbeiten im Team eine Atmosphäre wie bei der VBK aufweist. Besonders die Bewusstwerdung, dass der Abschluss der zweijährigen Berufsfachschule im Bereich Elektrotechnik oder Metallbau die vielfältigsten Möglichkeiten zur beruflichen Verwirklichung offenbart und man mittels gern gesehener Praktika testen kann, bei welchem Schwerpunkt das jeweilige Interesse liegt, weckte bei vielen die Vorfreude aufs Erwachsenwerden.
Nachdem abschließend die brennende Frage, welche Gründe es haben kann, dass es mitunter zu Bahnverspätungen kommt, zur vollen Zufriedenheit der Jugendlichen beantwortet wurde, konnte sich die Gruppe zurück auf den Weg nach Bruchsal machen, mit der Erkenntnis, dass eine vernünftige Ausbildung, die dann zu einer dem jeweiligen Interesse entsprechenden Arbeitsstelle führt, doch erstrebenswerter ist, als ein Leben in bequemen Gummizughosen.
Arabel Uhland

 

Auf den Anfang kommt es an

Teamtraining als Gemeinschaftserlebnis an der BNS 1 in Bruchsal 

(Neff) Kooperation und Motivation statt Frustration und Egoismus –wer wünscht sich das nicht, wenn er neu in einer Gruppe anfängt?

Das ist auch das erklärte Ziel einer teambildenden Maßnahme an der Balthasar-Neumann-Schule 1 in Bruchsal: gemeinsam mit ihren Fach- und Klassenlehrern, sowie zwei sozialpädagogisch geschulten Trainern verbringen die Schüler der beiden 2-jährigen Berufsfachschulen deshalb zu Beginn des neuen Schuljahres einen gemeinsamen Tag in Münzesheim im CVJM-Tagungshaus. Wozu das Ganze?

„Wir wollen, dass junge Menschen in Ihren personalen und sozialen Fähigkeiten gestärkt werden und daraus für sich und für die Gemeinschaft Gewinn ziehen.“ –so der Wunsch der Lehrer an der BNS1. „Spaß haben“ und „Einander besser kennen lernen“ –das wollten die Schüler der zweijährigen Berufsfachschule der Fachrichtung Elektrotechnik und Metall. Dass beides gut zusammengeht, beweist der Erfolg dieses Tages und die vielen positiven Schülerrückmeldungen.

Durch verschiedene Gemeinschaftsaufgaben wird spielerisch ausgelotet, ob Teamfähigkeit oder Einzelgängertum, Verlässlichkeit oder Aufgabe und fehlendes Selbstvertrauen zum Ziel führen. „Reden kann man da ja viel –aber wenn man als junger Mensch selbst erfährt, was für Auswirkungen mein Verhalten auf die Gruppe hat, dann ist das eine andere Sache. Konflikte und Probleme zu lösen ist eben immer auch eine Gemeinschaftsaufgabe.“ so lautet das Fazit dieses Tages.

Um diese wichtige Erkenntnis zu festigen, gibt es bereits seit mehreren Jahren das wöchentliche Unterrichtsfach PSK (personale und soziale Kompetenz) an der Balthasar-Neumann-Schule 1. Hier wird durch Fachlehrer, Klassenlehrer und Sozialarbeiter der Schule in einem festen Turnus den Schülern die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung einer angenehmen Lernatmosphäre gegeben.

Dies soll unter anderem durch Selbstreflexion, teambildende Aufgaben und gemeinsame Gespräche erreicht werden. In PSK werden deshalb ganz gezielt Schlüsselqualifikationen eingeübt, die später im Berufsleben so unsagbar wichtig sind: Selbständigkeit und Selbstvertrauen, Teamfähigkeit, Motivation und Innovation, soll heißen: Wie verhalte ich mich in einem Bewerbungsgespräch? Wie gegenüber Vorgesetzten? Wann nachgeben, wann durchsetzen? –aller Anfang ist ja bekanntlich schwer, und genau deshalb kommt es besonders darauf an, jungen Menschen bei diesem Start zu helfen, damit Schüler und Lehrer spätestens bei Verleihung des Reife-Zeugnisses sagen können: „Ende gut –alles gut!“

 

BNS 1 hilft Syrien

"Angeregt durch Medienberichte und einen syrischen Mitschüler in der Zweijährigen Berufsfachschule startete die 2BFE2/2 eine Sammelaktion an der Schule. Der Schulleiter unterstützte die Aktion wie auch die Klassenlehrerin Frau Hübner. Frau Stoll als Englisch- und Deutschlehrerin gestaltete mit den Schülern Plakate, auf denen die Situation vor und nach dem Bürgerkrieg dargestellt wird. Als Mittler wandten wir uns an den Verein "Karlsruhe hilft Syrien", der die gesammelten Spenden am letzten Schultag übernahm und den Transport nach Syrien organisiert. Die Schüler baten in Arztpraxen, Apotheken und im privaten Kreis um Verbandsmaterial und medizinische Hilfsmittel, sowie um Geldspenden. Darüber hinaus spendeten die diesjährigen Abiturienten den Überschuss ihrer Abiturfeier von fast 200 €.

Allen Spendern sei ganz herzlich gedankt!

Stand: 10.12.2018

 

Professionelles Bewerbungstraining in der Zweijährigen Berufsfachschule

 

Studentinnen der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg bringen der Schülerschaft
das Thema "Steuern" näher

 

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2018
3. Kammersieger im Bereich SHK

 

 

7 Gründe zum Besuch unserer Zweijährigen Berufsfachschule - mehr als nur ein Mittlerer Bildungsabschluss

 

 

 

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